![]()
|
40 Jahre Mahmud Moschee
|
|
|
Bau der ersten Moschee in der Schweiz |
||
|
|
Hazrat Syedah Amatul Hafeez Begum bei der Grundsteinlegung unter Anwesenheit des Missionars der Schweiz Mushtaq Ahmad Bajwa
|
|
| Geschichtlicher Rückblick | ||
|
In der Nachkriegszeit kam der Islam in die Schweiz durch die Ahmadiyya-Bewegung des Islams im Jahr 1946. Am 13. Oktober 1946 trafen drei Missionare in Zürich ein. Eigentlich waren die drei Missionare, Sheikh Nasir Ahmad, Abdul Latif und Ghulam Ahmad Bashir, ernannt worden, in Deutschland eine islamische Missionsstelle zu eröffnen, aber die Einreisemöglichkeiten nach Deutschland waren während der ersten Nachkriegsjahre fast unmöglich. Nach einiger Zeit reisten Abdul Latif und Ghulam Ahmad Bashir in die Niederlande. Die Ahmadiyya-Bewegung des Islams wurde auf Geheiss Gottes im Jahr 1889 in Indien durch Hazrat Mirza Ghulam Ahmad (1835-1908), aus Qadian, gegründet. Hazrat Mirza Ghulam Ahmad (Friede sei auf ihm; as) beanspruchte auf Geheiss Gottes, der von allen grossen Religionen zur Endzeit erwartete Messias und Reformer zu sein. Dies führte zu Oppositionen von verschiedenen Führern der grossen Religionen.
|
Hazrat Mirza Ghulam Ahmad (as), |
|
|
Sheikh Nasir Ahmad (Missionarleiter 1946 bis 1962 und 1997 bis 2000 in der Schweiz) erhielt den Auftrag, die Missionsstelle in der Schweiz, die bereits in der Presse grosse Publizität gefunden hatte, weiter auszubauen. Das weltweite zweite Oberhaut, nach dem Verheissenen Messias Hazrat Mirza Ghulam Ahmad (as), war zu dieser Zeit Hazrat Al-Haj Mirza Bashir-ud-Din Mahmood Ahmad (1889-1965), Khalifatul Mashi der II (Möge Allah mit ihm zufrieden sein). In der Zeit
zwischen 1946 und 1962 wurden in der Schweiz drei bedeutsame
Schwerpunktaufgaben bewältigt. Die erste Auflage der arabisch-deutschen
Ausgabe des Qur-âns erschien im Jahre 1954. Zweitens die Herausgabe und
Gründung der Zeitschrift “DER ISLAM“. Drittens den Bau einer
Moschee in der Schweiz. |
|
|
| Grussworte zu 100 Jahre Ahmadiyya Bewegung des Islams | ||
|
Der Präsident des Kantonsrats Zürich, Hermann Hauser, schrieb in seinem Grusswort u.a.: „Die Ahmadi-Muslims unterscheiden sich klar von den islamischen Fundamentalisten (Extremisten) und stellen den rein geistigen, friedlichen und völkerverbindenden Charakter des Islams ins Zentrum ihres Wirkens. Aus dieser Grundhaltung heraus ist auch ihr reger Anteil an der Lösung sozialer und gesellschaftlicher Probleme zu verstehen. …. Der Stadtpräsident von Zürich, Dr. Thomas Wagner, führte folgendes aus: „So hat es seinen besonderen Sinn, wenn anlässlich des 100-Jahr-Jubiläum der Ahmadiyya-Bewegung auch die städtischen Behörden ihre Glückwünsche überbringen. Seit 1946 ist die Gemeinschaft in Zürich ansässig. 1963 wurde ihre Moschee an der Forchstrasse eingeweiht. Wer kennt nicht den hellen Bau mit dem zierlichen Minarett inmitten der Wohnhäuser auf der Rhealp, von dem eine stille Ausstrahlung ausgeht. Schon bei der Einweihung waren die Vertreter der Stadt anwesend und bezeugten damit, dass Zürich die Ahmadiyya-Bewegung als eine wichtige, weltweit friedlich tätige Strömung der Islamischen Religion gerne aufnimmt.
In diesem Sinne entbiete ich Ihrer
Bewegung, die einen festen Bestandteil des geistigen Lebens unserer Stadt
bildet, im Namen des Stadtrats auch heute die besten Wünsche zu Ihrem
100jährigem Jubiläum.“ |
||
| Schlusswort und besonderer Dank | ||
|
Im Namen der Ahmadiyya-Bewegung des Islams in der Schweiz möchten wir uns insbesondere bei der Stadt Zürich bzw. dem Stadtrat bedanken, der es uns ermöglichte die Mahmud Moschee zu bauen. Die Stadt hat bewiesen, dass sie offen und für Dialoge jederzeit bereit ist. Durch diesen Entscheid haben 100-te von Schulen und Tausende von Besuchern die Möglichkeit wahrgenommen, sich über den Islam direkt an der Quelle zu informieren. Dadurch konnten und können wir auch in der Zukunft Missverständnisse gegenüber dem Islam helfen zu beseitigen. Folgende Qur-ân-Verse zeigen die Toleranz gegenüber Andersdenkenden: 10:100 „Und hätte dein Herr Seinen Willen erzwungen, wahrlich alle, die auf der Erde sind, würden geglaubt haben insgesamt. Willst du also die Menschen dazu zwingen, dass sie Gläubige werden?“
2:257
„Es
soll kein Zwang sein im Glauben.“ Unser Motto lautet: Liebe für alle, Hass für keinen. |
||