| Was ist die Stellung der Frau im Islam? |
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| Mittwoch, 11. Oktober 2006 um 16:14 |
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Nachfolgend wird auf die folgende Frage eine Antwort gegeben: Wie erklären Sie den Widerspruch, dass einerseits der Koran der Frau volle Gleichberechtigung einräumt und andererseits die Frau in allen islamischen Ländern eine völlig untergeordnete Stellung einnimmt? Antwort: Was Sie über die Stellung der Frau in den «muslimischen» Ländern schreiben, entspricht leider den Tatsachen, wird aber nicht vom Islam gelehrt. Wenn in einem Lande Frauen unterdrückt werden, so ist das nicht nur unislamisch, sondern auch unmenschlich. Auch vor der Ankunft des Islams (im 6. und 7. Jahrhundert wurden die Frauen verkauft und misshandelt und als Ware behandelt (wie übrigens auch bis zum letzten Jahrhundert in Europa. Der Islam hob die Frau zu einem der menschlichen Gesellschaft würdigen Status empor. Das war nicht leicht, aber der Islam brachte es in kürzester Zeit fertig. Der Prophet Mohammad, mit welchem der Friede Gottes sei, erklärte, die Frauen seien von nun an erb- und eigentumsberechtigt. Diese Erklärung leitete eine Umwälzung der Weltanschauung ein und änderte das Gesicht der Gesellschaft, denn keine religiöse Lehre vor dem Islam hatte die Rechte der Frau anerkannt. Nach dem Koran erbt die Frau von den Eltern, den Geschwistern, vom eigenen Mann und von den Kindern. Zudem ist sie nicht verpflichtet, die Familie zu unterhalten. Sie darf also arbeiten und das verdiente Geld für sich allein behalten; sie muss es nicht mit ihrem Mann teilen, der für ihren Unterhalt und dem der Kinder zu sorgen hat. Der Mann legt für seine Braut bei der Eheschliessung einen seinen Verhältnissen entsprechenden Betrag auf die Seite, über welchen die Frau allein zu verfügen hat. Wenn dieser schöne Brauch in einigen Teilen der Welt heute durch die verwerfliche Sitte ersetzt worden ist, wonach der Brautvater vom Bräutigam einen Kaufpreis verlangt, so zeugt dieser Umstand vom Grad der Verderbtheit, den die «Muslime» erreicht haben. Wenn die Heirat mit der Einwilligung der Eltern erfolgt, so nur um die Interessen der Frau zu wahren (in Härtefällen wahrt das Gericht die Rechte der Frau.) Auch darf die Tochter ohne ihr Jawort nicht verheiratet werden. In der heutigen Gesellschaft, wo das Vertrauen zwischen Eltern und Kindern erschüttert ist, mag das seltsam erscheinen, aber es ist ein gesundes System, gedacht für normale Familienverhältnisse. Über die gute Behandlung der Frau sagte der Prophet Mohammad (saw): «Der Beste unter euch ist derjenige, der seine Frau am besten behandelt.» Weiter legte er den Männern ans Herz: «Die Frau ist zerbrechlich wie Glas, daher sollen die Männer die Frauen mit Schonung und Zärtlichkeit behandeln, als hätten sie einen gläsernen Gegenstand in den Fingern.» Diese tiefe Wahrheit sagte der Islam einem unzivilisierten Wüstenvolk vor über 1400 Jahren! Der Islam legt besonderen Wert auf die gute Erziehung und Bildung der Mädchen. Der Prophet sagte: «Wer eine Tochter gut aufzieht und ihr eine gute Bildung angedeihen lässt, erwirbt dadurch das Paradies.» Neben der Gleichberechtigung der beiden Geschlechter gibt es das dem Manne zustehende Amt als Familienvorstand mit der entsprechenden Verantwortung. Das Wort «Gleichheit» ist eigentlich nicht zutreffend, eher irreführend, wird aber dank seiner Anziehungskraft überall gebraucht. In der Tat sind Mann und Frau nicht gleich, sondern verschieden. Unter «Gleichheit» sollte verstanden werden, dass beide Teile eines Ganzen sind und keiner über den anderen herrsche. Mann und Frau ergänzen sich gegenseitig, aber für ein reibungsloses Funktionieren in der Familie ist es in der Regel unerlässlich, dass der Mann die Führung hat. Der Koran scheut sich nicht, solche Grundwahrheiten auszusprechen, auch wenn sie zuweilen befremdend klingen: denn er ist eine Lehre für alle Zeiten und für alle Lagen. Die «Emanzipation» der Frau nahm durch den Islam ihren Anfang, und zwar zu einer Zeit, in der man im Westen andere Begriffe über die Frauenrechte hatte. Heute sind die «Muslime» von ihren einstigen Höhen herabgesunken, und die Gerechtigkeit verlangt, dass sie nicht als Beispiel für die Lehre des Islams angeführt werden dürfen. |
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